ÜBER MICH – Warum ich Gewerkschaftler bin

Jörg Schlüter stehend im Lavendelfeld
Jörg Schlüter stehend im Lavendelfeld

Durch meine Arbeit als Betriebsratsvorsitzender kenne ich die Fallstricke in der Arbeitswelt ebenso gut, wie die Chancen, die sich bieten können. Grundsätzlich kann ich feststellen, dass eine Tarifbindung für die Mitarbeitenden immer Vorteile mit sich bringt. Allein, dass nicht jeder Kollege und jede Kollegin selbst die nächste Gehaltserhöhung aushandeln muss, ist schon Grund genug im Unternehmen für einen Tarifvertrag zu kämpfen. Sinnvoll ist da natürlich die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, die dann die Forderungen mit entsprechenden Maßnahmen unterstützt.

Ich selbst arbeitete in einem Unternehmen mit Tarifvertrag. Dann wurde unsere Abteilung vor Jahren in eine neue Firma ausgegliedert, um dort dadurch der Tarifbindung zu entgehen. Daher weiß ich den Wert von Tarifverträgen zu schätzen. Inzwischen wurde dieser Konzern von einem skandinavischen Konzern mehrheitlich übernommen, und ich hoffe, über kurz oder lang wieder in die Tarifbindung zu kommen.

Grund der Hoffnung ist, dass der Konzern grundsätzlich recht sozial aufgestellt zu sein scheint. Durch die Übernahme wurde nicht ein einziger Job in meinem Unternehmen vernichtet. Teile der erwirtschafteten Gewinne der konzernzugehörigen Firmen werden in diese investiert und der Rest der Gewinne fließt in eine Stiftung, die weltweit vielen tausend Menschen Bildung finanziert. Ich halte dieses Engagement für vorbildlich! Zusätzlich will der Konzern bin 2025 klimaneutral werden, auch etwas, was ich natürlich sehr begrüße!

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